a) Eine Gipfelwanderung zur Hochhaide
b) über den Grete-Klinger-Steig zum Eisenerzer Reichenstein
Gert fragte nach, warum es gerade diese zwei Berge sein mussten. Da ich eigentlich keinen besondern Grund hatte um auf diese zwei Gipfel zu steigen, unterhielt ich mich abends mit ihm ein wenig über Skype.
Er schlug den Feistringstein inkl. Klettersteig C/D vor und schon konnte ich nicht mehr nein sagen.
Wir einigten uns darauf um 7 Uhr am Parkplatz in Seewiesen zu sein und als erste Etappe den Feistringstein zu machen, mit evtl. Ausdehnung der Runde.
Punkt 7 Uhr war ich dann auch am Parkplatz, wo Gert bereits auf mich wartete. Nach einer kurzen Begrüßung und nachdem ich meinen Kaffee geleert hatte, ging es los.
Der Weg zum Hackentörl führte zuerst über einen schmalen Steig und danach über eine Forststraße den Berg hinauf.
Bis hier konnte ich noch ohne Probleme mit Gert Schritt halten, obwohl mir die hohe Luftfeuchtigkeit bereits den Schweiß in Strömen herunterrinnen lies.
Als dann die Forststraße wieder in einen Steig überging, der sich etwas steiler den Berg hinaufwand, legte Gert ein ordentliches Tempo an den Tage und hängte mich ein wenig ab.
Ich merkte schon, dass ich heute nicht in meiner Bestform war - naja, fast zwei Monate mehr auf einem Berg und knapp einen Monat keinen Sport gemacht (alles verletzungsbedingt - Bruch der Ringzehe, Bändereinriß und Bänderzerrung), machten sich halt bemerkbar.
Als ich am Hackentörl ankam, wartete Gert bereits dort auf mich. Eine kurze Verschnaufpause und dann ging es weiter den Berg hinauf.
Blick vom Hackentörl auf den Routenverlauf (links Höchstein, rechts Feistringstein)
Der Aufsteig hinauf zum Höchstein erwies sich ebenfalls als schweißtreibend, da die Sonne mit voller Kraft in den Hang schien.
Auch hier erlief Gert sich einen Vorsprung, den er bis zum Höchstein hinauf beibehielt.
heute ein üblicher Anblick, Gert auf der Flucht ;)
Blick vom Höchstein auf unser heutiges Ziel, den Feistringstein
Vom Höchstein ging es dann hinüber zum Zlackensattel und von dort einem Steiglein folgend zum Feistringstein.Blumenmeer am Zlackensattel
letzte Schneereste
Einstieg in den Klettersteig
Bevor es dann weider (fast senkrecht) nach oben ging, schlüpfte ich doch lieber in mein Klettersteigset. Gert kletterte ohne Sicherung hinauf.
In der Bildmitte führt der KS zur Gipfelwiese
Gert im KS
Ich im Klettersteig C-Stelle
Gipfelfoto Gert
Der Klettersteig war irgendwie schon ein wenig anstrenged, was wohl auf meine anfangs erwähnten Trainingsrückstand, zurückzuführen ist.
Als es dann darum ging, den schmalen Grat hinüber zum Gipfelkreuz zu gehen, passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Links und rechts fiel der Berg steil hinab und irgendwas sagte mir: "Bis hierher und nicht weiter." - Und dass obwohl ich keine Höhenangst habe, bzw. schwindelfrei bin. Aber was solls, ich genoß trotzdem die schöne Aussicht.
Blick hinunter nach Seewiesn
Blick zur Florl-Hütte
Nach einer Gipfelrast machten wir uns auf den Rückweg durch den Klettersteig.
übiches Posing in der Wand
die letzten Metter im Klettersteig im Abstieg (C-Stelle)
Da ich aber am späteren Nachmittag schon etwas vor hatte (zu dem Zeitpunkt wusste ich dies aber noch nicht), entschied ich mich für den Abstieg nach Seewiesen, während Gert noch weiter ging. Ich hatte mich richtig entschieden, denn wieder zu Hause erwartete mich so einiges Unerwartetes .....
Unten angekommen bot sich noch dieser traumhafte Panoramablick.
Um cirka 13:30 Uhr - nach 16,4 km,1.390hm, 6,5 h - erreichte ich den Parkplatz.
Mehr Fotos der Tour gibt es hier so sehen : Fotoalbum
Und hier gibts den Bericht von Gert: Gert's Bericht
Tourverlauf (händisch eingezeichnet, da ich mein GPS nicht eingeschalten hatte)



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