Sonntag, 12. Juni 2011

Geschriebenstein, 884m

Eigentlich war für den heutigen Tag eine Wanderung auf den Hochlantsch geplant, bei der mich Birgit und Felix hätten begleiten sollen.
Doch kaum hatten wir Gleisdorf hinter uns gelassen und fuhren nach Norden, sah man schon die dunklen Regenwolken über unserem Zielgebiet hängen. Im Radio lief gerade die Wettervorhersage, welche für den Osten Österreichs den ganzen Tag Sonne prophezeite. Also änderte sich rasch unser Ziel für heute.
Anstatt auf den Hochlantsch zu gehen, machten wir einen Ausflug zum Geschriebenstein, dem höchsten Berg, besser gesagt, der höchsten Erhebung, des Burgenlandes.

Von Rechnitz aus fuhren wir über die Bundesstraße bereits einige Höhenmeter hinauf, bevor wir am großen Parkplatz bei der Gedenkstätte parkten. Da der Weg von dort auf den Geschriebenstein sehr rasch (30 min) erledigt gewesen wäre, entschieden wir uns dazu, zuerst ein wenig in Richtung Oberkohlstätten zu wandern.
Anfangs lies sich Felix nur in der Rückentrage tragen, doch als wir dann umgedreht hatten und uns auf dem Weg zum Gipfel des Geschiebensteins befanden, gab es für ihn kein halten mehr.
Wieder herausen aus der Rückentrage lief (dies ist wortwörtlich zu nehmen) er die fast fünf Kilometer zum Geschriebenstein und von dort zum Auto zurück auf seinen eigenen Füßen.









Der Weg hinauf zum Geschriebenstein ist mit kleineren Felsformationen und Hinweisschildern gesäumt. Auch der Weitwanderweg 07, den zu begehen ich mir vorgenommen hatte, kreuzt hier.
Am Geschriebenstein selbst bestiegen wir noch den Aussichtsturm und genossen eine fabelhafte Rundumsicht in die zwei Länder (Österreich und Ungarn). Nach einer kleinen Jause gings zurück zum Parkplatz und dann wieder in heimatliche Gefilde.


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