Da ich den heutigen und den morgigen Tag auf einer Hütte auf der Teichalm verbrachte und das Wetter einigermaßen mitspielte, brach ich so gegen 15:00 Uhr vom fast leeren Parkplatz des Teichwirtes auf, um den Sonnenuntergang auf dem Hochlantsch (1.720m) zu genießen.
Der Aufstieg über den leicht eisigen Steig vom Teichalmwirten aus durch den leicht verschneiten Wald erfolgte ohne jeden Kontakt zu einem anderem Menschen. Ich genoß die traumhafte Ruhe sehr.
Kurz vorm Gipfel frischte der Wind etwas auf und es wurde spürbar kälter. Die immer dichter werdenen Wolken teilten mir mit, dass ich den Sonnenuntergang auf dem Gipfel wahrscheinlich nicht sehen werde.
Nichts desto trozt beschleunigte ich meine Schritte und erreichte um 16:15 Uhr das Gipfelkreuz.
Nachdem ich ein paar Fotos geschossen hatte, machte ich mich an den Abstieg. Der eisige Wind und eine Wartezeit von etwas mehr als 30 Minuten auf den Sonnenuntergang waren mir dann für heute doch zu viel.
Auf dem Weg hinunter genoß ich dann noch die Aussicht auf die Teichalm und Sommeralm, welche aber langsam in immer dichter werdendem Nebel zu verschwinden drohten.
Beim Aufstieg über den vereisten Steig hatte ich mir vorgenommen, an einer besonders eisigen und steilen Stelle beim Abstieg besonders aufzupassen, damit ich nicht ausrutsche. Und was passiert beim Abstieg? Genau an dieser Stelle ziehts mir die Beine weg, lande auf meinen vier Buchstaben und rutsche ein paar Meter den Hang hinab. Zum Glück ist nichts weiter passiert.
Gegen 17:30 Uhr erreichte ich dann mein Auto am Parkplatz und nach einem letzten Blick zurück auf den ochlantsch, welcher bereits in einem Wolken/Nebebausch gepackt war, machte ich mich auf den Weg zur Hütte.
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