Samstag, 22. Jänner 2011

Greim (2.474m) und ein verblasener Sonnenuntergang

Da ich das Wochenende bei Bekannten in Oberwölz verbrachte, konnte ich es mir nicht nehmen, den höchsten Berg (der Greim mit seinen stolzen 2.474m) in der Nähe zu besteigen.

Nach dem Mittagessen machte ich mich von Oberwölz aus auf den Weg zur Greimhütte, den Ausgangspunkt für die heutige Gipfeltour. Schon auf dem Weg dorthin konnte ich einen Blick auf mein heutiges Ziel erhaschen.


Bei der Greimhütte angekommen, sah man bereits ein paar Schitourengeher, welche sich den Berg hinaufschleppten.


Der Gipfel in der Bildmitte war mein Ziel für heute

Los ging es von der Greimhütte um 14:15 Uhr bei -10 Grad Celsius, strahlendem Sonnenschein und wolkenlosen Himmel.
Von der Greimhütte aus marschierte ich mit angelegten Schneeschuhen zur Greimrinne (sehr beliebt bei Schitourengeher, weil dort immer ausreichend Schnee liegt). Jetzt begann der schweißtreibende Aufsteig zum Gipfel, da es von jetzt an in fast direkter Linie hinauf zum Gipfel ging.

Blick zurück zur Greimhütte nach der Greimrinne

da gehts hinauf

die Sonne nähert sich langsam dem Horizont

Kurz nach der Greimrinne frischte der Wind etwas auf und wurde mit jedem Höhenmeter stärker. Die gefühlte Temperatur lag mittlerweile bei so cirka -15 Grad Celsius.
Aber nachdem ich mir die Sturmhaube übergezogen und die Kapuze der Jacke tiefer ins Gesicht gezogen hatte, ging es weiter steil hinauf zum Gipfel. Nach cirka zwei Stunden Fußmarsch auf traumhaften Schnee erreichte ich auch den Greim-Gipfel mit seinen 2.474m Höhe.


Gipfelkreuz

einfach traumhaft

grandiose Fernsicht nach Norden

und nach Osten

Kaum hatte ich den Gipfel erreicht blies mir ein noch kälterer Wind um die Ohren. Schnell ins Gipfelbuch eingetragen, ein paar Fotos geschossen und schon gab ich den Gedanken daran, den Sonnenuntergang hier heroben zu genießen, auf.


das Thermometer zeigte -17 Grad Celsius, der Wind blies mit geschätzten 30 km/h.

Sonne kurz vorm untergehen auf cirka 2.300m 

Der Abstieg erfolgte genauso wie der Anstieg in fast direkter Linie. Aber diesmal stieg ich nicht durch die Greimrinne ab, sonder hielt mich weiter links.
Auf dem Weg hinab zur Greimhütte konnte ich eine traumhafte Fernsicht Richtung Süden genießen.


Blick gen Süden

und da war sie nicht mehr gesehen

Nach 3 Stunden 15 Minuten erreichte ich um 17:30 Uhr wieder die Greimhütte, die zu meinem Verdruß bereits geschlossen hatte. Also wurde nichts aus einem erhofften wärmenden Getränk.

ein letzter Blick auf den Greim



Wanderroute 801608 - powered by Wandermap 

2 Kommentare:

  1. Ich glaub, du warst wieder mal am falschen Berg: Der 'höchste Berg in der Nähe' ist nämlich die Rettlkirchspitze, die den Greim um einen ganzen Meter "überragt" ;)

    Ansonsten: fesche Tour!

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  2. :D diesmal war ich auf dem richtigen Gipfel, der Greim war der höchste, in einem bestimmten Zeitfenster, erreichbare Gipfel.

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