Sonntag, 29. Jänner 2012

Ladinger Spitze (2.079m), Saualpe

Nachdem ich die ganze Woche über nicht recht wusste, ob ich es am Wochenende schafffen würde auf einen Berg zu steigen, hab ich am Samstag Abend rasch noch eine kleine Tour für Sonntag geplant. Beim Blick auf díe Wettervorhersage wollte ich eigentlich schon wieder alles abbrechen.
Aber ich sagte mir: "Da oben, auf über 2.000m scheint sicher die Sonne!"

Also gings dann Sonntags um 05:30 Uhr von zu Hause los Richtung Kärnten zur Saulpe.
Geparkt wurde ein paar hundert Meter nach dem Berggasthof "Gießlhütte" in Aichberg, St. Michael bei Wolfsberg.
Von dort ging es um 07:00 Uhr bei frotstigen -9 Grad Celsius los, der Forststraße entlang bis zur Zechhütte. Ich hatte mir eigentlich etwas mehr Schnee, eine tief verschneite Landschaft erwartet, aber dem war leider nicht so.

wenig Schnee, neblig und wolkenverhangen

Dienstag, 27. Dezember 2011

Sonnenuntergang auf dem Hochlantsch

Nach langer Abstinenz von den Bergen und langen Aufenthalten im Süden, kaum einen Meter über dem Meeresspiegel, hatte ich heute endlich wieder Zeit einen Berggipfel zu erklimmen.
Da ich mir mal wieder einen Sonnenuntergang ansehen wollte und leider auch nicht allzuviel Zeit hatte, war der Hochlantsch ein perfektes Ziel.

Von der Teichalm, wo sich noch ettliche Schifahrer tummelten, aus ging es um 14:40 Uhr los. Hinauf über den Steig gewann ich rasch an Höhenmetern, während die Sonne langsam aber sicher immer tiefer sank.
Um 15:50 Uhr erreichte ich dann den Gipfel, 19 Minuten zu früh, da der Sonnenuntergang laut Navi erst um 16:09 sein sollte.

Samstag, 26. November 2011

Nordwand bezwungen!

Endlich war es soweit.
Nach fast 10 Jahren habe ich es endlich geschafft die Nordwand des Hochlantsch über den Klettersteig zu bezwingen.

Gemeinsam mit Devilstone, Pr3ach3rman und Gebu gings am Samstag kurz vor Mittag los. Gestartet wurde beim Parkplatz des Gasthofes Zirbisegger in Breitenau.

Hier ein paar Fotos aus dem Klettersteig:


beim Einstieg

Sonntag, 04. September 2011

Kreiskogel, 2.306m oder "Sein erster 2.000er"

Da für heute noch schönes Bergwetter angesagt war und ich schon lange nicht mehr auf einem Berg war, suchte ich mir bereits am Vortag ein passendes Ziel für mich und Felix.
Das Ziel war auch rasch gefunden - der Kreiskogel mit seinen 2.306m in den Seetaler Alpen.
Dies sollte zugleich auch Felix erster 2.000er werden. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war, das Felix von der Winterleitenhütte bis hinauf zum Gipfelkreuz des Kreiskogels alles zu Fuß ging.

Um cirka 09:30 Uhr erreichten wir den Parkplatz direkt unterhalb der Winterleitenhütte, welcher aber um diese Uhrzeit schon überfüllt war. Mit Müh und Not konnte ich unser Auto am Straßenrand in eine Lücke zwischen zwei Autos zwängen. Nachdem alles aus- bzw. eingepackt war, marschierten wir das kurze Stück hinauf zur Winterleitenhütte.
Bei der Winterleitenhütte angekommen zeigte sich auch bereits unser heutiges Tagesziel in seiner vollen Pracht.

kleiner Winterleitensee mit dem Kreiskogel im Hintergrund

Sonntag, 21. August 2011

Hochlantsch (1.720m)

Heute ging es mit Felix hinauf zum Hochlantsch. Eigentlich hatte ich eine etwas andere Tour (Hochreichhart, usw) geplant, aber da der Kleine unbedingt mit wollte, ließ ich mich umstimmen.

Bei strahlendem Sonnenschien starteten wir um ca. 10 Uhr vom Teichalmsee und hinauf über den Steig zum Höhenweg.

Felix, der fast den ganzen Steig auf seinen eigenen Beinen hochgegangen war.

Sonntag, 12. Juni 2011

Geschriebenstein, 884m

Eigentlich war für den heutigen Tag eine Wanderung auf den Hochlantsch geplant, bei der mich Birgit und Felix hätten begleiten sollen.
Doch kaum hatten wir Gleisdorf hinter uns gelassen und fuhren nach Norden, sah man schon die dunklen Regenwolken über unserem Zielgebiet hängen. Im Radio lief gerade die Wettervorhersage, welche für den Osten Österreichs den ganzen Tag Sonne prophezeite. Also änderte sich rasch unser Ziel für heute.
Anstatt auf den Hochlantsch zu gehen, machten wir einen Ausflug zum Geschriebenstein, dem höchsten Berg, besser gesagt, der höchsten Erhebung, des Burgenlandes.

Von Rechnitz aus fuhren wir über die Bundesstraße bereits einige Höhenmeter hinauf, bevor wir am großen Parkplatz bei der Gedenkstätte parkten. Da der Weg von dort auf den Geschriebenstein sehr rasch (30 min) erledigt gewesen wäre, entschieden wir uns dazu, zuerst ein wenig in Richtung Oberkohlstätten zu wandern.
Anfangs lies sich Felix nur in der Rückentrage tragen, doch als wir dann umgedreht hatten und uns auf dem Weg zum Gipfel des Geschiebensteins befanden, gab es für ihn kein halten mehr.
Wieder herausen aus der Rückentrage lief (dies ist wortwörtlich zu nehmen) er die fast fünf Kilometer zum Geschriebenstein und von dort zum Auto zurück auf seinen eigenen Füßen.


Sonntag, 05. Juni 2011

Gr. Feistringstein (1.836m)

Eigentlich hatte ich für heute bereits zwei Ziele ins Auge gefasst und über Facebook nach Begleitern gesucht:
     a) Eine Gipfelwanderung zur Hochhaide
     b) über den Grete-Klinger-Steig zum Eisenerzer Reichenstein

Gert fragte nach, warum es gerade diese zwei Berge sein mussten. Da ich eigentlich keinen besondern Grund hatte um auf diese zwei Gipfel zu steigen, unterhielt ich mich abends mit ihm ein wenig über Skype.
Er schlug den Feistringstein inkl. Klettersteig C/D vor und schon konnte ich nicht mehr nein sagen.
Wir einigten uns darauf um 7 Uhr am Parkplatz in Seewiesen zu sein und als erste Etappe den Feistringstein zu machen, mit evtl. Ausdehnung der Runde.

Punkt 7 Uhr war ich dann auch am Parkplatz, wo Gert bereits auf mich wartete. Nach einer kurzen Begrüßung und nachdem ich meinen Kaffee geleert hatte, ging es los.
Der Weg zum Hackentörl führte zuerst über einen schmalen Steig und danach über eine Forststraße den Berg hinauf.
Bis hier konnte ich noch ohne Probleme mit Gert Schritt halten, obwohl mir die hohe Luftfeuchtigkeit bereits den Schweiß in Strömen herunterrinnen lies.
Als dann die Forststraße wieder in einen Steig überging, der sich etwas steiler den Berg hinaufwand, legte Gert ein ordentliches Tempo an den Tage und hängte mich ein wenig ab.
Ich merkte schon, dass ich heute nicht in meiner Bestform war - naja, fast zwei Monate mehr auf einem Berg und knapp einen Monat keinen Sport gemacht (alles verletzungsbedingt - Bruch der Ringzehe, Bändereinriß und Bänderzerrung), machten sich halt bemerkbar.
Als ich am Hackentörl ankam, wartete Gert bereits dort auf mich. Eine kurze Verschnaufpause und dann ging es weiter den Berg hinauf.


Blick vom Hackentörl auf den Routenverlauf (links Höchstein, rechts Feistringstein)

Sonntag, 22. Mai 2011

Tyrnauer Alm - 2011 die Erste

Endlich wieder mal etwas Bergluft geschnuppert!
Nach langer Zwangspause dank zweier Verletzungen (Zehenbruch und danach Bändereinriß) gings heute erstmals wieder hinauf in die Berge.
Da ich meinen Fuß noch nicht zu sehr beanspruchen durfte, viel die Wahl auf die Tyrnaueralm.

Felix und Birgit waren diesmal mit dabei.
Der Kleine lief mir am Anfang fast davon, aber als er dann freiwillig in die Rückentrage kletterte, schlief er bald darauf ein.

Hier noch ein paar Fotos der Tour.
Die anderen könnt ihr hier betrachten: Fotoalbum





Sonntag, 06. März 2011

2 Gipfel-Wanderung (Ameringkogel 2.185m und Speikkogel 1.993m)

Heute hatte ich endlich mal wieder Zeit für eine etwas längere Bergtour.
Schon vor ein paar Tagen hatte ich mir ein paar lohnende Ziele ausgesucht und die Wahl viel am Samstag Abend kurz entschlossen auf den Ameringkogel mit seinen 2.185m Seehöhe.

Um cirka 05:00 Uhr hieß es Tagwache, um 05:30 Uhr saß ich bereits im Auto und wahr unterwegs Richtung Salzstieglhaus. Nachdem ich den Sonnenaufgang vom leeren Parkplatz am Salzstieglhaus bewundert hatte, machte ich mich um 07:00 Uhr auf den Weg zum Ameringkogel.

kurz nach Sonnenaufgang

Samstag, 19. Februar 2011

Hochlantsch (1.720m) oder wieder kein vollwertiger Sonnenuntergang

Da ich den heutigen und den morgigen Tag auf einer Hütte auf der Teichalm verbrachte und das Wetter einigermaßen mitspielte, brach ich so gegen 15:00 Uhr vom fast leeren Parkplatz des Teichwirtes auf, um den Sonnenuntergang auf dem Hochlantsch (1.720m) zu genießen.

Der Aufstieg über den leicht eisigen Steig vom Teichalmwirten aus durch den leicht verschneiten Wald erfolgte ohne jeden Kontakt zu einem anderem Menschen. Ich genoß die traumhafte Ruhe sehr.