Eigentlich hatte ich für heute bereits zwei Ziele ins Auge gefasst und über Facebook nach Begleitern gesucht:
a) Eine Gipfelwanderung zur Hochhaide
b) über den Grete-Klinger-Steig zum Eisenerzer Reichenstein
Gert fragte nach, warum es gerade diese zwei Berge sein mussten. Da ich eigentlich keinen besondern Grund hatte um auf diese zwei Gipfel zu steigen, unterhielt ich mich abends mit ihm ein wenig über Skype.
Er schlug den Feistringstein inkl. Klettersteig C/D vor und schon konnte ich nicht mehr nein sagen.
Wir einigten uns darauf um 7 Uhr am Parkplatz in Seewiesen zu sein und als erste Etappe den Feistringstein zu machen, mit evtl. Ausdehnung der Runde.
Punkt 7 Uhr war ich dann auch am Parkplatz, wo
Gert bereits auf mich wartete. Nach einer kurzen Begrüßung und nachdem ich meinen Kaffee geleert hatte, ging es los.
Der Weg zum Hackentörl führte zuerst über einen schmalen Steig und danach über eine Forststraße den Berg hinauf.
Bis hier konnte ich noch ohne Probleme mit
Gert Schritt halten, obwohl mir die hohe Luftfeuchtigkeit bereits den Schweiß in Strömen herunterrinnen lies.
Als dann die Forststraße wieder in einen Steig überging, der sich etwas steiler den Berg hinaufwand, legte
Gert ein ordentliches Tempo an den Tage und hängte mich ein wenig ab.
Ich merkte schon, dass ich heute nicht in meiner Bestform war - naja, fast zwei Monate mehr auf einem Berg und knapp einen Monat keinen Sport gemacht (alles verletzungsbedingt - Bruch der Ringzehe, Bändereinriß und Bänderzerrung), machten sich halt bemerkbar.
Als ich am Hackentörl ankam, wartete
Gert bereits dort auf mich. Eine kurze Verschnaufpause und dann ging es weiter den Berg hinauf.
Blick vom Hackentörl auf den Routenverlauf (links Höchstein, rechts Feistringstein)